Seiten-Sprunganker zu:

Aktuelles zum Coronavirus

Mitteilung vom 25.03.2020

Die Pressemitteilung der Wallfahrtsstadt Kevelaer zum Thema Elternbeiträge und Sondernutzungsgebühren finden Sie hier.

Die Allgemeinverfügung zur Schulschlließung finden Sie hier und die Allgemeinverfügung zu Betretungsverboten von Pflegeeinrichtungen finden Sie hier.

 

Mitteilung vom 23.03.2020

Die Pressemitteilung der Wallfahrtsstadt Kevelaer zur Verordnung des Landes NRW zum Schutz vor Corona-Neuinfizierungen finden Sie hier und die Aufhebung der Allgemeinverfügungen des Bürgermeisters finden Sie hier.

 

Mitteilung vom 20.03.2020

Die Änderung und Ergänzung der Allgemeinverfügung zum Betretungsverbot von Pflegeeinrichtungen finden Sie hier.

 

Mitteilung vom 19.03.2020

Die Allgemeinverfügung für Reiserückkehrer aus Risikogebieten finden Sie hier und die Allgemeinverfügung zum Betretungsverbot von Pflegeeinrichtungen finden Sie hier.

 

Mitteilung vom 18.03.2020

Die Pressemitteilung "Weitere Maßnahmen zur Coronapandemie" der Wallfahrtsstadt Kevelaer finden Sie hier und die Allgemeinverfügung des Bürgermeisers finden Sie hier.

 

Mitteilung vom 18.03.2020 - Kreis Kleve baut mobile Probeentnahme deutlich aus

Der Kreis Kleve weitet zur Entlastung der Arztpraxen im Kreisgebiet sein Angebot zur mobilen Probeentnahme für die Testung auf den Coronavirus-Erreger deutlich aus. Ab der kommenden Woche sollen drei Fahrzeuge im Kreisgebiet eingesetzt werden, um die Funktionsfähigkeit der Arztpraxen vor Ort zu erhalten. Derzeit ist ein Fahrzeug im Einsatz. Die grundsätzliche Abstimmung mit der Kassenärztlichen Vereinigung zu dieser Ausweitung ist erfolgt. Die organisatorischen Erfordernisse werden derzeit in die Wege geleitet. Geplant ist, dass ab der nächsten Woche jeweils ein Fahrzeug vom Deutschen Roten Kreuz im nördlichen und im südlichen Kreisgebiet die Rachenabstriche vornimmt. Im Bereich Emmerich am Rhein/Rees wird der Maltester Hilfsdienst für den Kreis Kleve im Einsatz sein. Der Kreis Kleve übernimmt zunächst die Kosten der mobilen Beprobung. Hierfür wurde ein Budget von zwei Millionen Euro bereitgestellt.

 

Mitteilung vom 16.03.2020

Die Pressemitteilung "Maßnahmen zur Eindämmung der Coronapandemie" der Wallfahrtsstadt Kevelaer finden Sie hier.

 

Mitteilung vom 16.03.2020 - Reiserückkehrer aus definierten Gebieten haben Zugangsverbote

Die Anordnungen des Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW haben auch auf Kevelaer Auswirkungen. Danach haben Kevelaerer, die aus dem Urlaub aus Risikogebieten zurückkehren, für den Zeitraum von 14 Tagen nach Aufenthalt Betretungsverbote für folgende Bereiche:

  1. Gemeinschaftseinrichtungen (Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen, Heilpädagogische Kindertageseinrichtungen, „Kinderbetreuung in besonderen Fällen", Schulen und Heime, in denen überwiegend minderjährige Personen betreut werden) sowie betriebserlaubte Einrichtungen nach § 45 SGB VIII (stationäre Erziehungshilfe)
  2. Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt, Dialyseeinrichtungen, Tageskliniken
  3. stationäre Einrichtungen der Pflege und der Eingliederungshilfe
  4. Berufsschulen
  5. Hochschulen

Nach dem Robert-Koch-Institut (RKI) sind Risikogebiete zur Zeit Italien, Iran, in China: Provinz Hubei (inkl. Stadt Wuhan), in Südkorea: Provinz Gyeongsangbukdo (Nord-Gyeongsang), in Frankreich: Region Grand Est (diese Region enthält Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne), in Österreich: Bundesland Tirol, in Spanien: Madrid und in den USA: Bundesstaaten Kalifornien, Washington und New York.

 

Mitteilung vom 16.03.2020 - Geburtstags- und Goldhochzeitsbesuche bis auf Weiteres ausgesetzt

Am gestrigen Sonntag haben sich die 16 Bürgermeister des Kreises Kleve sowie der Landrat getroffen, um das weitere Vorgehen zur Eindämmung der Corona-Pandemie abzustimmen. Neben etlichen weiteren Entscheidungen wurde einhellig beschlossen, dass die Geburtstags- und Gold- bzw. Diamanthochzeitsbesuche durch Bürgermeister, stellvertretende Bürgermeister und Ortsvorsteher bis auf Weiteres einzustellen sind. Ziel ist die Vermeidung nicht notwendiger sozialer Kontakte. Eine Gratulation ist sicherlich etwas Schönes für das Geburtstagskind oder das Goldhochzeitspaar. Ziel ist aber unter anderem auch der Schutz der besonders anfälligen Personengruppen vor Ansteckung. Hierzu zählen insbesondere auch hochbetagte Menschen. Um jegliches Risiko zu minimieren, halten die Bürgermeister des Kreises Kleve es aktuell für zwingend geboten, diese Besuche bis auf Weiteres auszusetzen.

 

Mitteilung vom 16.03.2020 - Erlass zur Durchführung von Veranstaltungen

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales hat am 13.03.2020 einen Erlass zur Durchführung von Veranstaltungen mit weniger als 1.000 erwarteten Besuchern oder Teilnehmern erlassen.

Vor dem Hintergrund der dynamischen Entwicklung des Corona-Virus müssen weiterhin kontaktreduzierende Maßnahmen ergriffen werden. Auf den Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales wird verwiesen. Dieser steht auch zum Download zur Verfügung.

 

Mitteilung vom 15.03.2020 - Leitlinien zur Bestimmung des Personals kritischer Infrastrukturen (Stand 15.03.2020)

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales hat am 13.03.2020 eine aufsichtliche Weisung über ein Betretungsverbot von sämtlichen Kindertageseinrichtungen erlassen (siehe unten). In den Erlassen sind Ausnahmen für Kinder bestimmter Personengruppen vorgesehen. Hierbei handelt es sich um Personen, die in kritischen Infrastrukturen beruflich tätig sind.

Kritische Infrastrukturen sind Organisationen oder Einrichtungen mit wichtiger Bedeutung für das staatliche Gemeinwesen, bei deren Ausfall oder Beeinträchtigung nachhaltig wirkende Versorgungsengpässe, erhebliche Störungen der öffentlichen Sicherheit oder andere ernsthafte Folgen eintreten würden. Bei der entsprechenden Beurteilung ist seitens der Arbeitgeber auf die Unabkömmlichkeit der Personen in ihrer konkreten Tätigkeit bzw. Funktion abzustellen. Auf die Leitlinien des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales wird verwiesen. Dieser steht auch zum Download zur Verfügung.

 

Mitteilung Kreis Kleve vom 15.03.2020 für Personen in Quarantäne

Deutsches Rotes Kreuz unterstützt mit mobilem Probeentnahmeteam

Kreis Kleve – Wer in häuslicher Quarantäne ist, darf das Haus nicht verlassen. Auch nicht zur Probeentnahme, um feststellen zu lassen, ob der Corona-Virus-Erreger noch nachweisbar ist oder eben nicht. Deshalb unterstützt nun das Deutsche Rote Kreuz das Kreisgesundheitsamt mit einem mobilen Probeentnahmeteam. Ein Fahrzeug des DRK wird mit zwei Personen besetzt sein, die mit der vorgeschriebenen Schutzausrüstung Speichelproben entnehmen werden. Die Einsätze des Fahrzeugs werden über das Gesundheitsamt und die Kreisleitstelle koordiniert. Das Gesundheitsamt teilt den Getesteten nach einigen Tagen das Testergebnis mit und informiert darüber, ob die häusliche Quarantäne aufgehoben werden kann.

 

Mitteilung vom 14.03.2020 - Allgemeine Informationen zum Coronavirus

Das Coronavirus wird hauptsächlich durch Tröpfcheninfektion verbreitet, also beispielsweise durch Husten oder wenn Personen sich nach dem Anfassen von mit infiziertem Material behafteter Fläche ins Gesicht fassen. Wichtige Hygienehinweise, allgemeine Verhaltenshinweise sowie weitergehende Informationsplattformen im Internet können Sie dem Flyer der Wallfahrtsstadt Kevelaer entnehmen, der zum Download zur Verfügung steht (siehe unten).

 

Mitteilung vom 14.03.2020 - Erkrankungsfall im Marienhospital Kevelaer

Das Marienhospital Kevelaer informiert, dass eine Verwaltungs-Mitarbeiterin sich mit dem COVID-19-Virus infiziert hat. Sie befindet sich seit dem Verdacht am Montag in häuslicher Quarantäne, das positive Testergebnis liegt seit Donnerstag vor.

Die Verwaltungs-Mitarbeiterin hatte keinen Patientenkontakt.

Der Betrieb des Krankenhauses und die Versorgung der Patienten ist deshalb in keiner Art und Weise beeinträchtigt.

Die wenigen Kolleg*innen, die Kontakt hatten, sind aktuell nicht im Dienst. Sie wurden am Montag direkt über die möglichen Symptome einer Infektion und Schutzmaßnahmen informiert und anschließend nach Hause geschickt, um eine Ausschluss-Diagnostik vorzunehmen. Die Testergebnisse stehen aus.

Alle Maßnahmen, die das Marienhospital trifft, finden in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt des Kreises Kleve statt.

Wichtigstes Ziel ist für uns der Schutz unserer Patient*innen und Mitarbeiter*innen.

 

Mitteilung vom 14.03.2020 - Kinderbetreuung

Das Maßnahmenpaket der Landesregierung vom 13.03.2020 zur Eindämmung des Corona-Virus beinhaltet unter anderem folgende Eckpunkte:

Kinderbetreuung:

Ab Montag, 16.03.2020 dürfen Kinder im Alter bis zur Einschulung keine Kindertageseinrichtung, Kindertagespflegestelle, Heilpädagogische Kindertageseinrichtungen oder „Kinderbetreuung in besonderen Fällen" betreten. Die Eltern sind verpflichtet, ihre Aufgabe zur Erziehung der Kinder wahrzunehmen. Sie haben dafür Sorge zu tragen, dass ihre Kinder die Kindertagesbetreuungsangebote nicht nutzen.

Allerdings müssen weiter Betreuungsmöglichkeiten für Kinder vorgesehen werden:

  • für Ärztinnen und Ärzte, Pflegepersonal und weiteres Personal, das notwendig ist, um intensivpflichtige Menschen zu behandeln,
  • für Eltern, die in Bereichen der öffentlichen Ordnung oder anderer wichtiger Infrastruktur arbeiten.

Von der Schließung ist auch der städtischen Kindergarten Spatzennest betroffen. In dringenden Fällen setzen Sie sich bitte mit der Kindergartenleitung (Tel.: 0 28 32 / 79 99 57) in Verbindung.

 

Aktuelle Information des Kreises Kleve: (Stand 13.03.2020, 10.30 Uhr)

Jetzt sind im Kreis Kleve fünf weitere Fälle mit Corona-Infektion nachgewiesen worden. Eine Person wohnt in Kalkar, eine in Kerken, zwei in Straelen und eine in Wachtendonk. Insgesamt gibt es damit zehn bestätigte Corona-Fälle im Kreis Kleve. Neun der bislang infizierten Personen befanden sich – teilweise unabhängig voneinander – in Österreich im Ferienort Ischgl. Das Kreisgesundheitsamt kann nun wegen dieser Häufung den Ort Ischgl als Infektionsort bekanntgeben.

Alle Reiserückkehrer, die in den letzten 14 Tagen aus Ischgl und aus Italien in den Kreis Kleve zurückgekehrt sind und Husten, Halskratzen, Fieber oder Unwohlsein beklagen, sollen umgehend ihre Hausarztpraxis anrufen, bzw. am Wochenende die Telefonnummer 116 117. Wer aus diesen Gebieten zurückgekehrt ist und keine Symptome hat, sollte bitte die Hinweise für Reiserückkehrer lesen und sich an den Verhaltensrichtlinien orientieren.

Die zehnte Person mit Corona-Virus hatte nachweislich Kontakt zu einem bestätigten Corona-Patienten aus dem Kreis Heinsberg.

Alle mit dem Corona-Virus infizierten Personen im Kreis Kleve zeigen milde Krankheitssymptome und sind in häuslicher Quarantäne. Das Kreisgesundheitsamt ermittelt auch in den neuen Fällen die Kontaktpersonen.

 

Mitteillung vom 13.03.2020 - Ruhen des Unterrichts ab Montag, 16.03.2020

Kein Unterreicht in den Kevelaerer Schulen ab Montag, 16.03.2020 bis zum Beginn der Osterferien

Laut Mitteilung des Schulministeriums in NRW werden alle Schulen im Land Nordrhein-Westfalen am Montag, 16.03.2020 bis zum Beginn der Osterferien durch die Landesregierung geschlossen.

Dies bedeutet, dass bereits am Montag der Unterricht in den Schulen ruht.

Sowohl am Montag, 16.3.2020 als auch am Dienstag, 17.3.2020 stellen die Schulen während der üblichen Unterrichtszeiten eine Betreuung sicher. Die Einzelheiten regelt die jeweilige Schulleitung.

Die Schulbusse bleiben am Montag, 16.03.2020 und Dienstag, 17.03.2020 im Einsatz.

Sofern eine Betreuungsmöglichkeit kurzfristig realisiert werden kann, empfiehlt die Wallfahrtsstadt Kevelaer jedoch von der Schule fernzubleiben.

Ab Mittwoch, 18.03.2020 entfällt auch das Betreuungsangebot an den Schulen.

Nach heutigem Stand öffnen die Schulen wieder nach den Osterferien am 20.04.2020.

 

Der Mittagstreff ist am Montag, 16.03.2020 während der üblichen Betreuungszeiten (09:30 Uhr bis 17:00 Uhr) geöffnet.

Weitere Informationen werden am Montag bekanntgegeben.

 

Mitteilung vom 13.03.2020 - Bürgerbusse stellen Fahrbetrieb ein

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation stellen die vier Bürgerbusvereine Kervenheim, Twisteden, Wetten und Winnekendonk ab Montag, den 16. März 2020, ihren Fahrbetrieb bis auf unbestimmte Zeit ein. Um das Infektionsrisiko zu minimieren und die Bürgerinnen und Bürger sowie die Fahrerinnen und Fahrer vor einer Corona-Ansteckung zu schützen, wurde diese Vorsichtsmaßnahme seitens der Stadtwerke Kevelaer ergriffen. Denn häufig gehören Fahrgäste und Fahrer zur Risikoklasse 1. Zudem ist eine Abgrenzung des Fahrerplatzes in den kleinen Fahrzeugen leider nicht möglich.

 

Mitteilung vom 13.03.2020 - Hallbad ab 16.03.2020 geschlossen

Einstellung des Bäderbetriebs im Kreis Kleve ab dem 16. März 2020

Die Stadtwerke Emmerich, Stadtwerke Goch, Stadtwerke Kleve, Stadtwerke Rees, die Gemeinde Bedburg-Hau, die Stadt Straelen, die Stadt Geldern, die Wallfahrtsstadt Kevelaer und die Gemeinde Uedem haben sich in enger Abstimmung über ein einheitliches Vorgehen im Kreis Kleve abgestimmt.

Es wurde entschieden, den Bäderbetrieb ab Montag, den 16. März 2020 bis auf Weiteres einzustellen.

Somit ist auch das Hallenbad in Kevelaer ab Montag, den 16. März 2020 bis auf Weiteres geschlossen.

Wie bitten um Verständnis für diese für den Schutz der Bürgerinnen und Bürger erforderlichen Maßnahme.

 

Mitteilung vom 13.03.2020 - Coronavirus und Veranstaltungen

Im Kreis Kleve einheitliches Vorgehen aller Kommunen vereinbart 

Dringender Appell des Landrats und aller Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im Kreis Kleve an alle: Jeder sollte jetzt besonders verantwortungsvoll und rücksichtsvoll handeln

Auf Einladung des Sprechers der Bürgermeisterkonferenz Christoph Gerwers haben sich am Donnerstagabend, 12.03.2020, im Rathaus der Stadt Kleve alle Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, die Leiterinnen und Leiter der Ordnungsämter und Landrat Wolfgang Spreen beraten und auf ein einheitliches Vorgehen in Sachen „Umgang mit Veranstaltungen“ in den Kommunen verständigt. So sagen die Kommunen spätestens ab Montag, 16.03.2020, grundsätzlich alle eigenen Veranstaltungen bis auf weiteres ab.

Es wird auch den nicht kommunalen Veranstaltern von öffentlichen Veranstaltungen empfohlen, die allgemeinen Prinzipien der Risikoeinschätzung und aktuellen Handlungsempfehlungen des Robert-Koch-Institutes (RKI) zu berücksichtigen und in jedem Fall Rücksprache mit den örtlichen Ordnungsämtern zu halten. In erster Linie entscheidet der Veranstalter vor Ort, ob er seine Veranstaltung verantwortet beziehungsweise absagt. Die örtliche Stadt- oder Gemeindeverwaltung als Ordnungsbehörde kann gegebenenfalls nach Rücksprache mit dem Kreisgesundheitsamt Auflagen erteilen oder eine Absage anordnen.

„Wir als kommunale Familie gehen mit der Absage aller eigenen Veranstaltungen voran“, erläutern die Hauptverwaltungsbeamten. „Mit diesem gemeinsamen Appell wollen wir helfen, einen Normalbetrieb in Schulen, Gesundheitswesen, Pflege, Versorgung, Wirtschaft und Verwaltung weiterhin sicherzustellen“, erläutern sie. Aufgrund dieser Maßnahmen lassen sich Risiken bei den gesellschaftlichen Aktivitäten vermindern, die zwar schön und wertvoll für unsere Orte, aber in diesen Tagen bei einer kritischen Betrachtung nicht zwingend nötig seien. Diese Vorgehensweise werde bereits auch konsequent von vielen Unternehmen, Institutionen und Vereinen im Kreis Kleve praktiziert. Ein proaktives Vorgehen trage frühzeitig dazu bei, sonst drohende sehr kurzfristige Veranstaltungsabsagen durch die Städte und Gemeinden zu verhindern.

Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 zu erwartenden Besuchern beziehungsweise Teilnehmern dürfen gemäß Erlass des Landes Nordrhein-Westfalen ohnehin bis auf weiteres nicht mehr durchgeführt werden.

Dem Kreis und seinen Kommunen geht es um Zeitgewinn. „Wir müssen die weitere und schnelle Ausbreitung des Coronavirus im Kreis Kleve verhindern und eindämmen“, erklären Landrat Spreen und Bürgermeister Gerwers. Dies erfordere jedoch auch die Mitwirkung der gesamten Bevölkerung, waren sich die Teilnehmer einig. Nur gemeinsam, das heißt, wenn alle Bürger und Veranstalter verantwortungsvoll und rücksichtsvoll handeln, könne dies gelingen.

Sollten sich neue Entwicklungen abzeichnen, wird die Öffentlichkeit rechtzeitig informiert.

 

 

Mitteilung vom 03.03.2020, aktuallisiert am 10.03.2020 - Allgemeine Hinweise

Die Lage im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Corona-Viruses wird entsprechend der Vorgaben des Robert-Koch-Instituts sowie des Landeszentrums Gesundheit NRW von der Wallfahrtsstadt Kevelaer kontinuierlich beobachtet, damit bei Bedarf unverzüglich notwendige Maßnahmen durchgeführt werden können.

Grundsätzlich ist das Infektionsrisiko für die Bevölkerung mäßig, wenn gewisse Verhaltenregeln beachtet werden. Falls eine Infektion erfolgt, so verläuft diese im ganz überwiegenden Teil mild oder sogar ganz ohne Symtome.

Wie auch die saisonale Grippe und Erkältungsviren, wird das Coronavirus hauptsächlich durch Tröpfcheninfektion verbreitet, also beispielsweise durch Husten oder wenn Personen sich nach dem Anfassen von mit infiziertem Material behafteter Fläche ins Gesicht fassen.

Als beste Maßnahme zur Vorbeugung einer Infektion gelten daher weiterhin und nach ausdrücklicher Empfehlung des Robert-Koch-Instituts eine Husten- und Niesetikette, sowie eine gute Händehygiene und Abstand (ca. 1 bis 2 Meter) von erkrankten Personen.

Husten oder Niesen sollte vorzugsweise in die Armbeuge erfolgen, um zu verhindern, dass die Hände mit infiziertem Material bedeckt werden. Ein regelmäßiges, ausreichend gründliches (!) Händewaschen Wasser  und Seife tötet bereits einen Großteil der Viren ab.

Sollten Sie aktuell grippeähnliche Symptome aufweisen, bitten wir Sie einen Hausarzt beziehungsweise eine Notarztpraxis zunächst telefonisch zu kontaktieren, um die weitere Vorgehensweise abzuklären.

Das Katholische-Karl-Leisner-Klinikum hält überdies am St. Antonius Krankenhaus Kleve eine Fieberambulanz (vor dem Klinikgebäude) vor. Diese ist als erste Anlaufstelle zur Corona – und Grippediagnostik hervorzuheben, da dort optimale diagnostische Maßnahmen ergriffen werden können. Nach Möglichkeit sollte eine Anreise dorthin aufgrund der Ansteckungsgefahr nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erfolgen.

Das Land Nordrhein-Westfalen hat ein eigenes Bürgertelefon zum Thema Corona-Virus geschaltet. Dieses erreichen Sie über die Rufnummer (02 11) 91 19 10 01 von montags bis freitags zwischen 8 und 18 Uhr.

Außerdem bekommt man landesweit telefonische Informationen zum Thema „Corona-Virus" rund um die Uhr über die einheitliche Rufnummer 116 117 vom Patientenservice der Kassenärztlichen Vereinigung. 

Weitere Informationen finden Sie zudem unter dem unten aufgeführten Links auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und auf den Internetseiten der Gesundheitsministerien.

Aktuell besteht kein Grund, öffentliche Einrichtungen wie zum Beispiel Schulen oder Kitas zu schließen. Die Situation wird von allen zuständigen Stellen ernst genommen und weiter beobachtet. Weitere Informationen erhalten Sie über die städtischen Pressemitteilungen.