Bauüberwachung
Leistungsbeschreibung
Die Bauüberwachung ist ein Instrument der Bauaufsicht, um die Übereinstimmung eines Bauvorhabens mit den genehmigten Bauvorlagen schon während der Bauphase zu überprüfen. Hier wird die Einhaltung der öffentlich-rechtlichen Vorschriften und die ordnungsgemäße Erfüllung der Pflichten der Baubeteiligten kontrolliert.
Die Fertigstellung des Rohbaues und die abschließende Fertigstellung genehmigter baulicher Anlagen sind der Bauaufsichtsbehörde eine Woche vorher anzuzeigen, um eine Besichtigung des Bauzustandes zu ermöglichen (Rohbau- bzw. Schlussabnahme).
Der Rohbau ist fertiggestellt, wenn die tragenden Teile, Schornsteine, Brandwände und die Dachkonstruktion vollendet sind. Zur Besichtigung des Rohbaues sind die Bauteile, die für die Standsicherheit und soweit möglich die Bauteile, die für den Brand- und Schallschutz wesentlich sind, derart offen zu halten, dass Maße und Ausführungsart geprüft werden können.
Die abschließende Fertigstellung umfasst die Fertigstellung der Gebäude, der Zugänge und der Wasserversorgungs- und Abwasseranlagen.
Die Bauüberwachung kann auf Stichproben beschränkt werden. Bei Vorhaben, die im einfachen Genehmigungsverfahren nach § 64 BauO NRW 2018 genehmigt werden, kann die Bauaufsichtsbehörde auf die Bauüberwachung verzichten.
Den mit der Überwachung beauftragten Personen ist jederzeit Einblick in die Genehmigungen, Zulassungen, Prüfzeugnisse, Übereinstimmungserklärungen, -zertifikate, Überwachungsnachweise, Zeugnisse und Aufzeichnungen über die Prüfungen von Bauprodukten, in die Bautagebücher und andere vorgeschriebene Aufzeichnungen zu gewähren.
Kosten
Die Gebühr richtet sich nach der Allgemeinen Gebührenverordnung von Nordrhein-Westfalen.
