Digitale Gewalt betrifft junge wie auch ältere Menschen – besonders häufig Frauen und Mädchen. Digitale Medien werden zunehmend für Belästigung, Bedrohung und Kontrolle missbraucht, auch in bestehenden oder ehemaligen Partnerschaften.
Unter dem Titel „Online kontrolliert, digital bedroht – wenn Gewalt online geht“ lädt die Gleichstellungsbeauftragte der Wallfahrtsstadt Kevelaer am Donnerstag, 26. November 2026, zu einer Informationsveranstaltung in das Konzert- und Bühnenhaus Kevelaer ein. Die Veranstaltung beginnt um 18:00 Uhr, Einlass ist ab 17:30 Uhr.
Fachvorträge von Stefan Hellwig von der Kreispolizeibehörde Kleve und der Rechtsanwältin und Mediatorin Judith Bernhard-Heenen informieren unter anderem über Datenmissbrauch, Cyberstalking, Identitätsdiebstahl, Künstliche Intelligenz und die rechtliche Situation in Deutschland. Ergänzt wird das Programm durch Aufführungen von Schülerinnen und Schülern der weiterführenden Schulen in Kevelaer sowie Informationsständen von Beratungsstellen und Institutionen, die auch für Gespräche zur Verfügung stehen. Die Moderation übernimmt Corinna Ortmann.
Organisiert wird die Veranstaltung von der Gleichstellungsbeauftragten in Zusammenarbeit mit dem Sozialdienst katholischer Frauen e.V. und Fachkräften der Kreispolizeibehörde. „Digitale Gewalt ist eine wachsende gesellschaftliche Herausforderung, die uns alle betrifft und auch das Hilfesystem vor neue Aufgaben stellt. Darüber müssen wir sprechen“, betont Christiane Peulen, Gleichstellungsbeauftragte der Wallfahrtsstadt Kevelaer. Auch Verena Pichmann und Nicole Zigan vom Sozialdienst katholischer Frauen e.V. sehen in der Veranstaltung eine wichtige Plattform, um das Thema sichtbar zu machen. „Mit der Mischung aus Information, Austausch und einem eindrucksvollen Rahmenprogramm hoffen wir, viele interessierte Menschen zu erreichen“, erklären die Mitorganisatorinnen.
Die Veranstaltung erfolgt in Kooperation mit den Runden Tischen für ein gewaltfreies Zuhause im Kreis Kleve, dem Kevelaer Marketing und weiteren Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartnern. Sie findet im Rahmen der landesweiten Aktionswoche gegen Gewalt an Frauen statt und wird durch das Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.
Der Eintritt ist frei. Um vorherige Anmeldung wird gebeten unter: https://beteiligung.nrw.de/k/1029920
Dort stehen auch weitere Informationen zum Programm und zu den beteiligten Organisationen zur Verfügung. Eingeladen sind alle Interessierten; aufgrund der Inhalte wird eine Teilnahme ab 14 Jahren empfohlen.


