Seiten-Sprunganker zu:

Wallfahrt und Pilgern

Seit dem Jahr 1642 ist Kevelaer ein Wallfahrtsort. Bereits ein Jahr später machten sich Pilger aus Rees, mit der ersten organisierten Wallfahrt, auf den Weg in die Marienstadt. Heute trägt der Staatlich anerkannte Erholungsort sogar den offiziellen Namen „Wallfahrtsstadt Kevelaer“ und gehört zu den wichtigsten Marienwallfahrtsorten Deutschlands. Aber auch international ist die Wallfahrtsstadt als Ort des Glaubens bekannt. Eine besondere Auszeichnung waren die Besuche von Papst Johannes Paul II., Mutter Teresa und Kardinal Joseph Ratzinger (dem emeritierten Papst Benedikt XVI.) im Jahr 1987.

Wallfahrtszentrum Kapellenplatz

Herzstück der Wallfahrtsstadt Kevelaer ist der Kapellenplatz. Hier spielt sich das vielfältige Wallfahrtsgeschehen ab. Millionen von Menschen aus aller Welt sind seit Beginn der Kevelaer-Wallfahrt hierher gepilgert. Ihr Ziel ist das Kevelaerer Gnadenbild: Das Marienbild der „Trösterin der Betrübten“ (lat. Consolatrix Afflictorum) befindet sich in der Gnadenkapelle.

Offizielle Wallfahrtszeit

Wallfahrer, Pilger und Besucher sind natürlich ganzjährig in der Wallfahrtsstadt Kevelaer willkommen. Es gibt jedoch eine offizielle Wallfahrtszeit. Diese beginnt am 01. Mai und endet am 01. November eines jeden Jahres. Die Eröffnung der Wallfahrtszeit erfolgt traditionell am 01. Mai durch einen Bischof oder Kardinal.

Eine spirituelle Auszeit in der Wallfahrtsstadt Kevelaer ist etwas Besonderes - Kirchen, Kerzen, Orgeln und die einzigartige Atmosphäre machen jeden Besuch zu einem faszinierenden Erlebnis.