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Orthodoxe Johanneskapelle

Ende der 70er Jahre überreichte ein orthodoxer Grieche dem Rektor der Wallfahrt in Kevelaer ein goldenes Medaillon als Zeichen der Dankbarkeit für eine Gebetserhörung. Der katholische Priester fragte den Mann, wieso er, ein orthodoxer Gläubiger, einem katholischen Gnadenbild ein so kostbares Geschenk mache. Der Grieche antwortete: „Es ist überall die eine Muttergottes Maria - für die Katholiken und für die Orthodoxen“.

Von diesem Tag an war der Wallfahrtsrektor davon überzeugt, dass in Kevelaer, einem Wallfahrtsort der Gottesmutter, die orthodoxen Gläubigen eine zweite Heimat finden müssten. So entstand die Idee für den Bau einer orthodoxen Kapelle im katholischen Marienwallfahrtsort Kevelaer. Fertiggestellt wurde die Johanneskapelle im Jahr 1992. Sehenswert sind die eingesetzten Stilelemente typisch orthodoxer Architektur. Im Innenraum fallen vor allem die kunstvoll gefertigten Mosaike und die zahlreichen Ikonenmalereien ins Auge.

Tipp

Mitten in der Kevelaerer Innenstadt befindet sich die Ikonengalerie Kunstbüro Stefka Michel. Wer mehr über die Jahrhunderte alte Kunstform der traditionellen Ikonenmalerei erfahren möchte, ist dort genau richtig.  

Wandmalerei in der orthodoxen Johanneskapelle    Turm der orthodoxen Johanneskapelle    Innenraum der orthodoxen Johanneskapelle

Adresse
Orthodoxe Johanneskapelle
Amsterdamer Straße
47623 Kevelaer