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Beratung durch eine Kinderschutzfachkraft

In Fällen einer möglichen Kindeswohlgefährdung besteht die Möglichkeit einer (anonymisierten) Beratung durch eine hierfür speziell ausgebildete Fachkraft. Dies kann sowohl von Fachkräften aus Einrichtungen der Jugendhilfe (Kindertageseinrichtungen) als auch von Lehrkräften, Ärzten, und anderen Personen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, unter besonderer Berücksichtigung des Datenschutzes, in Anspruch genommen werden. Die Beratung sollte nach Möglichkeit vor einer Mitteilung an das Jugendamt (den "Allgemeinen Sozialen Dienst") angefragt werden. Hierbei gibt es jedoch eine Ausnahme: sofern eine akute Kindeswohlgefährdung vorliegt (z. B. Spuren einer körperlichen Misshandlung sind sichtbar) muss das Jugendamt sofort verständigt werden.

Die Kinderschutzfachkraft unterstützt die Fachkräfte bei der Risikoeinschätzung und berät zum weiteren Vorgehen. Sie ist interdisziplinär mit anderen Diensten und Einrichtungen vernetzt, sodass sie notwendige Hilfen kennt und vermitteln kann. 

Sie kann durch ihre Beratung zu mehr Sicherheit sowohl bei Fragen der  Gefährdungseinschätzung, der Risiko- und Schutzfaktoren als auch der weiteren Vorgehensweisen unterstützen. Die Entscheidung, ob eine Information des "Allgemeinen Sozialen Dienstes" erforderlich ist, trifft dann die Einrichtung, bzw. die Fachkräfte (Schulen, Ärzte, usw.).

Die Kinderschutzfachkraft kann von Kevelaerer Einrichtungen, Institutionen (auch Schulen) und Einzelpersonen angefragt werden.

Rechtliche Grundlagen

Fachliche Beratung und Begleitung zum Schutz von Kindern und Jugendlichen nach § 8b Sozialgesetz (SGB) Achtes Buch (VIII): Kinder- und Jugendhilfe

Ansprechpartner

Elke van Besel

Wallfahrtsstadt Kevelaer (Hoogeweg)

Hoogeweg 71

47623 Kevelaer

Irina Stinner

Wallfahrtsstadt Kevelaer (Hoogeweg)

Hoogeweg 71

47623 Kevelaer