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Solequelle

Auszug aus dem Prüfbericht

Beurteilung und Charkaterisitk

Die Untersuchungen wurden vom Institut Fresenius Taunusstein durchgeführt. Nach der durchgeführten Heilwasseranalyse nach den Mindestanforderungen der "Begriffsbestimmungen - Qualitätsstandards für die Prädikatisierung von Kurorten, erholungsorten und Heilbrunnen" des Deutschen Heilbäderverbandes und des Deutschen Tourismusverbandes, Ausgabe 1998, ergänzt durch die "Richtlinie für die Überwachung von Heilwasserbetrieben und Heilquellen", weist das Wasser der "Sole-Thermalbohrung" einen Gehalt an gelösten Mineralstoffen von 21.870 mg/l auf. Das Wasser kann daher nach den Begriffsbestimmungen" im chemischen Sinne als "Heilwasser" bezeichnet werden.

 

Bei den Kationen ist            Natrium mit 85,96 % Äquivalenzanteil

bei den Anionen ist             Chlorid mit 93,56 % Äquivalenzanteil

zur Kennzeichnung heranzuziehen.

 

Die in den Begriffsbestimmungen geforderten Mindest-Äquivalentkonzentrationen für Natrium und Chlorid von je 240 mmol/ werden überschritten. Das Wasser der Sole-Thermalbohrung kann daher als "Sole" bezeichnet werden.

Neben dem Hauptbestandteil Natrium kommen bei den Kationen noch deutliche Mengen von Calcium, Magnesium und Kalium, geringere Mengen von Strontium, geringe Mengen von Lithium vor.

Da der Mindestgehalt von 1 mg/l an Iodid überschritten wird, kann das Wasser als "iodhaltig" bezeichnet werden.

Die Gehalte der undissoziierten Stoffe Kieselsäure und Borsäure liegen in einem für Solen üblichen Bereich.

Das Wasser der "Sole-Thermalbohrung" enthält 250mg/l an gelöstem Kohlenstoffdioxid.

Die Temperatur des Wassers wurde am Ort der Probenahme zu 25,7 Grad Celsius ermittelt. Das Wasser kann daher als "Therme" bezeichnet werden.

                                                          Solequelle

 

Ansprechpartner

Sandra Kimm-Hamacher

Wallfahrtsstadt Kevelaer (Rathaus)

Peter-Plümpe-Platz 12

47623 Kevelaer