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Informationen zum Integrierten Klimaschutzkonzept für die Wallfahrtsstadt Kevelaer

Integriertes Klimaschutzkonzept

Die Wallfahrtsstadt Kevelaer hat aktuell ein Integriertes Klimaschutzkonzept für den gesamten Stadtbereich erarbeitet. Das Klimaschutzkonzept dient als Entscheidungs- und Planungshilfe im kommunalen Klimaschutzmanagement. Dieser Leitfaden ist die Grundlage für die Planung, Entwicklung und Umsetzung von zukünftigen Klimaschutzmaßnahmen. Es soll realistische und umsetzungsorientierte Handlungsmöglichkeiten für die Stadt zur Reduzierung von CO2-Emissionen aufzeigen. Die lokalen Akteure wurden aktiv in den Klimaprozess eingebunden und spielen eine wichtige Rolle bei der Ausarbeitung und Umsetzung der Projekte.

Bausteine des Klimaschutzkonzeptes

Das Klimaschutzkonzept besteht aus verschiedenen Bausteinen. Als erster Schritt wurde eine gesamtstädtische Energie- und CO2-Bilanz ausgearbeitet. Anhand dieser Ergebnisse wurden Minderungspotenziale berechnet und aufgezeigt. Der partizipative Maßnahmenprozess stellt den wichtigsten Baustein dar. Hier wurden in der Stadt Kevelaer bereits durchgeführte Maßnahmen und Projekte erfasst und in Zusammenarbeit mit den lokalen Akteuren neue Maßnahmen entwickelt. Es fanden Workshops und ein Klima-Cafè statt, um die Erarbeitung der Klimaschutzmaßnahmen durchzuführen. In einem Maßnahmenkatalog sind die Maßnahmen und Projekte nach Themenbereichen zusammengefasst worden und mit Priorisierung, Kosten, zeitlicher Ausführung, eingebundener Akteure und Minderungspotenzial aufgeführt. Ein Konzept zur Fortschreibung und Erfolgsbilanzierung dient als Leitfaden zur Umsetzung, Auswertung und Wirkung der Maßnahmen. Im Rahmen der Ausarbeitung des Klimaschutzkonzeptes werden die Ergebnisse in der Öffentlichkeit dargestellt und ein Netzwerk mit den zentralen Ansprechpartner gebildet.

Logo des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und Logo der Nationalen Klimaschutzinitiative        Logo des Projektträgers Jülich  

Gefördert vom Bundesumweltministerium

Der Projektzeitraum läuft vom 01. November 2014 bis zum 28. Februar 2016. Für die Erstellung des Konzeptes sind Fördergelder beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit beantragt worden. Der Projektträger Jülich übernimmt die Umsetzung und Betreuung des Förderprojektes. Das Förderkennzeichen ist 03K00181. Die Höhe der Zuwendung liegt bei 65%.

Das Konzept ist von der Gertec GmbH Ingenieurgesellschaft aus Essen für den Bereich Energie und von mobilité Unternehmensberatung GmbH aus Köln für den Bereich Verkehr ausgearbeitet worden.

Logo der Gertec Ingenieurgesellschaft GmbH                 Logo der mobilité Unternehmensberatung GmbH

Maßnahmenkatalog

Der Endbericht des Integrierten Klimaschutzkonzeptes der Stadt Kevelaer fasst die Ergebnisse der einzelnen Arbeitsschritte zusammen. Eine Kurzfassung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes steht unter Download zur Verfügung.

Die Beschreibung der Ausgangssituation stellt die umweltpolitischen und gesetzlichen Rahmenbedingungen dar und erläutert bereits initiierte Projekte in der Stadt Kevelaer. Die Energie- und CO2-Bilanz ist für das gesamte Stadtgebiet erstellt worden. Das Ausgangsjahr ist 2013, die Ergebnisse werden mit der Bilanz aus dem Jahr 1990 verglichen. Der Zeithorizont des Konzeptes umfasst die Jahre 2020 und 2030.

In einem weiteren Schritt wurden die technisch und wirtschaftlich möglichen Minderungspotenziale berechnet. Hier werden verbraucherseitige Einsparungen, der Einsatz erneuerbarer Energien und Entwicklungen im Bereich der Mobilität berücksichtigt. Das Trendszenario zeigt die Entwicklung der Emissionen bis zum Jahr 2030 bei gleichbleibenden Bedingungen. Es werden keine weiteren Klimaschutzmaßnahmen ergriffen. Verschiedene Energieszenarien zeigen jedoch auf, wie sich die Emissionen bis zum Jahr 2030 unter Einsatz und Ausbau erneuerbarer Energien und der Ausschöpfung der vorhandenen Minderungspotenziale entwickeln.

Für die erfolgreiche Umsetzung des Konzeptes ist es wichtig, dass die Maßnahmen zusammen mit den Akteuren vor Ort ausgearbeitet wurden. Die Ergebnisse der telefonischen und persönlichen Interviews, der verschiedenen Workshops und des Klimacafés. Begleitend zum partizipativen Beteiligungsprozess ist ein Energiebeirat aus kommunalen und öffentlichen Vertretern eingerichtet worden.

Der ausgearbeitete Maßnahmenkatalog umfasst insgesamt 38 Maßnahmen, die auf 6 verschiedene Handlungsfeldern aufgeteilt sind.

  • Handlungsfeld 1: Strukturübergreifende Maßnahmen und Öffentlichkeitsarbeit - 8 Maßnahmen
  • Handlungsfeld 2: Kommunale Gebäude und Stadtentwicklung - 4 Maßnahmen
  • Handlungsfeld 3: Information und Beratung für private Haushalte - 6 Maßnahmen
  • Handlungsfeld 4: Information und Beratung für KMU - 5 Maßnahmen
  • Handlungsfeld 5: Effiziente Versorgung und Erneuerbare Energien - 4 Maßnahmen
  • Handlungsfeld 6: Umweltfreundliche Mobilität - 11 Maßnahmen

Umsetzungsstand des Klimaschutzkonzeptes

Die Klimaschutzmanagerin Frau Dr. Nina Jordan ist aab dem 01. März 2018 für die Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes zuständig. Sie hat bereits zu vielen Akteuren Kontakt aufgenommen und Projekte in die Wege geleitet.

Kevelaer nimmt beispielsweise an der Aktion STADTRADELN vom 04. August bis 24. August 2018 teil.

In Kevelaer und den Ortschaften finden Termine zum Thema "Klimaschutz" statt.

Wichtige Dokumente zum Download

Informationen zum Öffnen und Speichern von PDF-Dokumenten finden Sie in unserer Hilfe.

Ansprechpartner

Ina Mattner
Abteilung Gebäudemanagement
Telefon: (0 28 32) 122-739
Telefax: (0 28 32) 122-77739
E-Mail: ina.mattner@kevelaer.de
Adresse: Peter-Plümpe-Platz 12, 47623 Kevelaer
Nina Jordan
Abteilung Gebäudemanagement
Telefon: (0 28 32) 122-740
Telefax: (0 28 32) 122-77740
E-Mail: nina.jordan@kevelaer.de
Adresse: Peter-Plümpe-Platz 12, 47623 Kevelaer