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Stadtkernerneuerung - 26. Newsletter

Ein wichtiger Schritt für den Peter-Plümpe-Platz

Am 22. Februar trifft sich das Preisgericht, um über die Entwürfe zur Neugestaltung des Peter-Plümpe-Platzes zu diskutieren. Am Ende des Tages wird es eine Entscheidung darüber geben, welche Büros die besten Planungsideen eingereicht haben.

Wie bereits in den letzten Newslettern berichtet wurde für den Umbau des Peter-Plümpe-Platzes und der umliegenden Straßenzüge ein Planungswettbewerb durchgeführt. Im November letzten Jahres haben elf Planungsbüros ihre Entwürfe und Ideen dazu eingereicht. Im Dezember wäre ursprünglich darüber entschieden worden, wenn Corona keinen Strich durch die Rechnung gemacht hätten. Seitdem liegen die Pläne verschlossen und versiegelt bei dem Wettbewerbsbetreuer.

Das Preisgericht, das sich aus elf stimmberechtigte Preisrichter und einige Stellvertreter und Sachverständige zusammensetzt, kann auch jetzt nur zu einer Hybridveranstaltung zusammenkommen. Es werden also nicht alle im Konzert- und Bühnenhaus vor Ort anwesend sein. Einige Preisrichter werden an der Beratung und an den Beschlüssen in ihren heimatlichen Büros am Bildschirm teilnehmen. Alle Teilnehmer des Preisgerichts werden jedenfalls am Montagmorgen zum ersten Mal die eingereichten und anonymisierten Entwürfe sehen. Und am Ende des Tages werden sich die Stadtplaner und Politiker entschieden haben, wer zu den drei Siegern des Wettbewerbs gehört.

Am folgenden Dienstag werden sämtliche Entwürfe bereits auf der Internetseite der Wallfahrtsstadt Kevelaer für die Öffentlichkeit präsentiert (www.kevelaer.de), natürlich mit Angabe der Siegerentwürfe. Allerdings fehlt dann noch das Protokoll der Preisgerichtssitzung mit den Beurteilungen und Wertungen zu den einzelnen Entwürfen. Daraus geht hervor, welche Gründe zu den Entscheidungen geführt haben. Das Protokoll wird einige Tage später vorliegen und dann ebenfalls mit veröffentlicht werden.

Mit der Entscheidung des Preisgerichts steht allerdings noch nicht fest, welcher von den Siegerentwürfen auch tatsächlich umgesetzt wird. Das Planungsbüro, das den Auftrag für die weitere Ausarbeitung seines Entwurfs bekommt, muss erst noch durch ein Vergabeverfahren ermittelt werden. Dabei werden neben der Platzierung noch weitere Kriterien in die Waagschale geworfen. Die Richtlinien für Planungswettbewerbe geben vor, dass grundsätzlich jeder der Sieger die Chance bekommen muss, später zum Zuge zu kommen. Die Entscheidung fällt daher erst Ende April auf der Grundlage der Qualität des Entwurfs, aber auch der Qualifikation und Erfahrung der Planer und des Honorarangebots.

Ab Mai wird dann der Entwurf weiter ausgearbeitet, so dass im Herbst ein Förderantrag bei der Bezirksregierung gestellt werden kann. In diesen Planungsprozess wird die Politik, der Gestaltungsbeirat und die Öffentlichkeit einbezogen, so wie die Corona-Einschränkungen das ermöglichen. Über die jeweiligen Schritte, Beteiligungsmöglichkeiten und Ergebnisse wird natürlich berichtet.

Ansprechpartner

Franz Heckens

Wallfahrtsstadt Kevelaer (Rathaus)

Peter-Plümpe-Platz 12

47623 Kevelaer