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Kunstwerkstatt Kevelaer

1989 war ein wichtiges Jahr für das gestaltende Handwerk in Kevelaer. Die Stadtväter trafen die Entscheidung, ein sogenanntes „Gründerzentrum für das Kunsthandwerk" zu schaffen, die „Kunstwerkstatt Kevelaer", die im Volksmund auch „Künstlerhaus" genannt wird. Die Intention war, sich um die am Ort vorhandenen kreativen Berufsgruppen und deren Existenzgründer zu bemühen. 1990 startete das Projekt. In den 90er Jahren fanden darüber hinaus mehrere erfolgreiche und facettenreiche Ausstellungen des Kevelaerer Kunsthandwerks in Düsseldorf statt.

Im August 1995 war der Umbau des Gebäudes auf der Venloer Str. 33-35 beendet. Insgesamt wurden vier Ateliers ausgebaut. Der Leitgedanke war - vergleichbar mit einem Gründer- oder Technologiezentrum - Existenzgründern im kunsthandwerklichen und kreativen Bereich eine Plattform für den Sprung in die Selbstständigkeit zu bieten. Gleichzeitig sollten Gründerpotentiale erschlossen werden. Das „Künstlerhaus", das sich im Eigentum der Stadt Kevelaer befindet, bietet Kreativen zu günstigen Konditionen die Möglichkeit, Räumlichkeiten zu mieten. Beratungen für technische, organisatorische und management-orientierte Fragen finden hier ebenso statt wie die Öffentlichkeitsarbeit für Ausstellungen und Präsentationen. Mit der „Kunstwerkstatt Kevelaer" ist es der Stadt Kevelaer gelungen, den Nachwuchs der kreativen Berufsgruppen zu fördern und auf eine besondere Art und Weise in der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Außenansicht der Kunstwerkstatt Kevelaer
In der "Kunstwerkstatt Kevelaer" befinden sich vier Ateliers, um dem Nachwuchs der kreativen
Berufsgruppen eine günstige Möglichkeit auf dem Weg in die Selbstständigkeit zu bieten.