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Verkehrsverein Kevelaer beeindruckt von der heimlichen Hauptstadt Polens

Datum: 24.04.2012

Kevelaer / Krakau - „Witamy w Krakowie - Willkommen in Krakau" begrüßte die polnische Reisebegleiterin Anna Przytula die Gästegruppe des Verkehrsvereins Kevelaer und Umgebung in der heimlichen Hauptstadt Polens. Gemeinsam mit dem erfahrenen Reiseveranstalter Emmaus-Reisen aus Münster hatten die Verantwortlichen des Verkehrsvereins Kevelaer ein abwechslungsreiches und informatives Reiseprogramm zusammengestellt, das kulturelle und kirchliche Sehenswürdigkeiten zum Inhalt hatte. 1978 wurde die Altstadt von Krakau, der Wawel-Königsberg sowie das Salzbergwerk Wieliczka vor den Stadttoren Krakaus zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. „Die Versäumnisse der Restaurierungsarbeit der kommunistischen Zeit konnten in den vergangenen Jahren nachgeholt werden, sodass die Kunstwerke Krakaus wieder in altem Glanz erstrahlen. Dies konnten die Krakau-Reisenden bei den verschiedenen Stadtführungen erleben", erläutert Verkehrsvereins-Geschäftsführerin Ruth Keuken. Geistlich begleitet wurde die Reisegruppe von Pastor Rolf Lohmann, Rektor der Wallfahrt, der der Pilgerfahrt anlässlich des 25. Jahrestages des Besuchs von Papst Johannes Paul II. in Kevelaer durch Gebete und Gottesdienste einen besonders festlichen Rahmen verlieh.

Geburtsort von Papst Johannes Paul II.

Einer der beiden Höhepunkte der Fahrt war der Tagesausflug zum Marienwallfahrtsort Tschenstochau und die Eucharistiefeier in der Wallfahrtsbasilika der „Schwarzen Madonna". Rund vier Millionen Pilger besuchen jährlich das Gnadenbild der „Schwarzen Madonna", erfuhren die Gäste vom Niederrhein. Ein besonderes Erlebnis war zudem der Tagesausflug nach Wadowice, dem Geburtsort des selig gesprochenen Papst Johannes Paul II. 1978 wurde Karol Wojtyla zum Papst gewählt. Neun Jahre später, am 02. Mai 1987, erlebte der niederrheinische Marienwallfahrtsort den sicherlich bedeutendsten Wallfahrtstag in seiner inzwischen 370-jährigen Geschichte: Papst Johannes Paul II. besuchte Kevelaer.

 

Die Reisegruppe hat sich vor einer Kopie des Gnadenbilds der „Schwarzen Madonna" für ein Gruppenbild aufgestellt.

Die 40-köpfige Reisegruppe des Verkehrsvereins Kevelaer vor der Kopie des Gnadenbilds der „Schwarzen Madonna" von Tschenstochau.

 

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Bernd Pool
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